Grießkar-Expedition 2014 (4/5) – „Beach Party“

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Einen Tag nach unserer Rückkehr vom Biwak stiegen Bérénice,Thomas und ich wieder in die Plattenhöhle ein. Letztes Jahr musste ein Team in ca. 170m Tiefe bei einer möglichen Umgehung einiger der unangenehm feuchten Schächte runter zum Biwak wegen Seilmangels umkehren. Dort wollten wir heute weitermachen.

Nach 2 Stunden kamen wir bei der letztjährigen Umkehrstelle in einem steil abwärts führenden Gang an. Ab hier ging ohne Seil gar nichts mehr. Nach 2 nicht ganz senkrechten Abseilpassagen kamen wir zu einem etwa 25m tiefen Schacht. Da hier aber auch ein geräumiger horizontaler Gang weiterführte, sahen wir uns zuerst diesen an. Der Gang hatte mehrere ebenso geräumige Abzweigungen, die jedoch alle früher oder später endeten. Bemerkenswert war, dass alle diese Gänge für diese Höhle außergewöhnlich trocken und stark versandet waren. Und ganz besonders bemerkenswert war ein kleiner Teich, dessen Rand mit Kristallen verziert war. Dieser Kristall“see“ ist das bisher Schönste, das ich in dieser Höhle gesehen habe. Außer dem weiter oben liegenden „Tropfsteinkammerl“ gibt es hier drin ja so gut wie keine Schmuckstücke.

Nachdem wir wieder aus diesen sandigen Gängen raus waren, gings den 25m-Schacht runter. Das darauf folgende Auf und Ab kostete uns den letzten Rest des mitgebrachten 100m Seils, und so mussten wir am Ende eines Gangs, der hoch oben in einen tiefen Mäander führte, umkehren, da war ohne Seil absolut nichts zu machen.

Um 22:30 erreichten wir nach 9 Stunden wieder den Eingang.